Zuerst ist da dieser fruchtige Hibiskusgeschmack mit einer leicht süssen Mangonote, gefolgt von einem Plopp; der Ananasgeschmack der Bubbles breitet sich im Mund aus. Erfrischend, lecker und spassig: Bubble Tea. Das neue, ursprünglich aus Asien stammende Trendgetränk erobert die Metropolen im deutschsprachigen Raum. Nach den Amerikanern entdecken nun auch Schweizer, Österreicher und Deutsche den alkoholfreien, mancherorts auch Pearl Drink genannten Durstlöscher. Wer auf seinem Event oder am Messestand up-to-date sein möchte, sollte unbedingt Bubble Tea anbieten.
Ein Erfolgsfaktor ist bestimmt die Zubereitungs- beziehungsweise Kauf-„Zeremonie“. Bubble Tea ist nämlich nicht gleich Bubble Tea. Es gibt unzählige Varianten, und das macht den perlenden Tee so beliebt. Jeder kann sich sein Getränk ganz nach Lust und Laune kreieren. Und so funktioniert’s.
Zuerst steht die Wahl des Basis-Tees an. Zumeist können die Kunden aussuchen, ob sie Schwarzen, Grünen, Jasmin- oder Hibiskustee möchten, je nach Wunsch und Wetter warm, kalt oder als Frappe. Im zweiten Schritt geht’s an den sogenannten Flavour. Unzählige Geschmacksrichtungen stehen bereit, von fruchtig (z.B. Guave, Passionsfrucht, Pfirsich) über würzig (z.B. Chai, Ingwer) bis hin zu milchig (Joghurt, verschiedene Milchvarianten). Dann kommt das Topping – und damit die namensgebenden Bubbles.
Der Klassiker sind die braunschwarzen Tapioka-Perlen, die angeblich reich an Eisen, Calcium und Vitamin C sind. Auf jeden Fall ist Tapioka rein pflanzlich. Die dunkle Färbung entsteht durch den enthaltenen Karamell- oder Ahornsirup. Wer’s farbenfroher mag, entscheidet sich für Mango, Erdbeere, grüner Apfel, Cassis, Litchi, Kokosnuss, und, und, und. Wobei diese fruchtigen Varianten nicht Bubbles, sondern genau genommen Bobas und Jellys heissen. Bobas sind mit Fruchtsaft gefüllte Geleekugeln, die beim Draufbeissen zerplatzen, Jellys hingegen kleine Fruchtgummi-Stückchen. Beide Varianten schmecken in der Regel süsser als die Tapioka-Kugeln. Zu guter Letzt kommt noch ein dicker Strohhalm in den Becher, mit dessen Hilfe die Perlen aufgesogen werden. Das Ergebnis der Bubble-Tea-Zeremonie ist ein farbenfrohes, leckeres Erfrischungsgetränk.
Die einzelnen Bestandteile können Sie rein theoretisch alle selbst herstellen. Natürlich gibt es die Zutaten auch zu kaufen. Schlussendlich ist Bubble Tea ein effektvoller, trendiger Hingucker mit relativ geringem Aufwand – ganz gleich, ob Sie die klassische Bubble-Tea-Palette anbieten oder sich für eine Variante in Ihren Lieblings- oder Firmenfarben entscheiden.
