Grundlegendes zum Thema RSS und Newsfeeds

15. März 2010

RSS, Newsfeeds, Content Syndication – tolle buzzwords! Jeder hat sie schon gehört, und viele nutzen die dahinter stehenden Konzepte auch. In der Blogosphäre (noch so ein Begriff!) ist es ja ganz extrem, da sind sie gar nicht wegzudenken.

Die Rede ist von den kleinen orangenen bonbonförmigen Symbolen mit den Wellen drauf, die man auf vielen Websites sieht. Dahinter verbergen sich Feeds – kompakte Dateien, die geordnet und zusammengefasst Informationen enthalten und die sich selbstständig aktualisieren (sehr vereinfacht gesprochen!), so dass man sie abonnieren kann.

Der eve&cate Blog bietet zum Beispiel einen Feed für die neuesten Artikel an. Zusätzlich können aber auch die Kommentare jedes Artikels abonniert werden.

Um einen Feed zu lesen, verwendet man entweder einen so genannten Feedreader (ein Browser für Feeds statt für Webseiten), einen modernen Webbrowser (Firefox und die neueren Internet Explorer können Feeds selbst anzeigen… nur Google Chrome ist noch nicht so weit, der zeigt nur Buchstabensuppe an) oder eine Webapplikation wie etwa iGoogle.

newsfeedsWie man einen Feed mit Firefox abonniert: Link anklicken, Anwendung wählen, fertig! Ähnlich funktioniert es im Internet Explorer.

Aber was bringt es denn, Feeds zu abonnieren? Nun, zum einen spart man Zeit. Man muss nicht einzelne Webseiten ansurfen um zu schauen was es Neues gibt – die Neuigkeiten kommen wie ein Newsletter zum Benutzer. Aber erstens sind Feeds von E-Mails getrennt (das E-Mail-Postfach ist ja sowieso schon voll genug, ausserdem will man vielleicht Mails und News von einander getrennt haben), und zweitens muss man zum Feeds abonnieren keine Email-Adresse hinterlassen – man speichert einfach die Adresse des Feeds und lässt den Reader den Rest erledigen.

Zum anderen kann man sicher sein, dass man nur diejenigen Inhalte bekommt, die einen auch wirklich interessieren. Wenn einen ein Feed nicht mehr interessiert, löscht man die Adresse einfach aus dem Reader und das wars.

Das Konzept der Newsfeeds wurde irgendwann Ende der Neunziger Jahre erstmals von Netscape verwendet und geriet dann in Vergessenheit, weil die Zeit einfach noch nicht reif war. Mit grösseren Bandbreiten, günstigeren Serverkosten und dem Aufkommen von Contentpartnerschaften (Eine Website kann Inhalte von einer Partnerwebsite mittels Feeds darstellen) tauchten Feeds dann viel später wieder aus der Versenkung auf, gewannen dann aber stark an Bedeutung, als das Bloggen und „Podcasting“ (über das Internet abonnierbare Multimediainhalte wie z.B. Audiobeiträge) in Mode kamen.

Wir zumindest finden sie ungeheuer praktisch.

Beste Grüße
Das eve&cate Team

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1 Kommentar »

  1. Kommentar von Bettina — 15. März 2010 um 21:43

    Toll, endlich wird mal RSS verständlich erklärt! Danke.

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