Ein paar Tipps für Drucksachen vor Events

24. April 2010

Einladungen, Flyer, Plakate, Tischkarten, Programmhefte… für eine grössere Veranstaltung kommt einiges an Drucksachen zusammen. Und es gibt auch jede Menge Druckereien, die sich auf Eventbedarf spezialisiert haben. Trotzdem sollte man bei Drucksachen einige Dinge von vornherein beachten, um unnötige Kosten zu sparen und andererseits – was bei Veranstaltungen besonders wichtig ist – auch nicht in Zeitnot zu geraten.

Gestern klagte uns ein Druckereimitarbeiter und ausgebildeter Grafiker sein Leid. Letztlich lief es darauf hinaus, dass er einen Kunden (und sich selbst ;-) ) kurz vor Veranstaltungen viel Stress ersparen könnte, wenn nur einige Dinge bewusst wären. Wir haben daher ein paar Tipps für Veranstalter zusammengestellt:

  • Thema Bilder:
    • Man kann Bilder in der Regel nicht ohne deutlich spürbare Qualitätsverluste vergrössern. Bildvorlagen müssen in einer ausreichend grossen Auflösung vorliegen, damit man überhaupt darüber nachdenken kann, damit etwas zu drucken.
    • Man darf Bilder, die man im Internet gefunden hat, in der Regel nicht einfach so verwenden. Es gibt aber genügend professionelle Anbieter von kostenlosem und kostengünstigem Bildmaterial.
    • Bilder, die mit der eigenen Hobbykamera aufgenommen wurden sind, sind bei genauem Hinsehen oft verwackelter, als man denkt. Entsprechend würde das Ergebnis im Druck ausfallen. Also im Zweifelsfall lieber lassen.
  • Thema Texte:
    • Texte sollten möglichst final bearbeitet und korrigiert(!) beim Grafiker landen, damit genügend Zeit ist, den Text zu setzen und gegebenenfalls doch noch Last-Minute-Änderungen vorzunehmen. Ein Grafiker beschäftigt sich wesentlich intensiver mit Laufweiten, Zeilenabständen, Schriftarten und Trennungen, als man meinen mag.
    • Und da gute Texte viel Zeit brauchen, sollte man nicht zu spät mit der Redaktion beginnen. Sonst staut sich typischerweise kurz vor Schluss die Arbeit und es passieren vermeidbare, aber gravierende Fehler.
  • In einem guten Plakat steckt wesentlich mehr Arbeit, als man dem Ergebnis ansieht. Das heisst auch, dass man vorher genügend Zeit einplanen sollte.
  • Auch die Druckerei lädt das Material vom Grafiker nicht einfach in den Computer und klickt auf “Drucken”. Eine Druckerei macht meist mehrere Testläufe (z.B. für Farben), bevor der eigentliche Druck stattfindet. Nur so kommt am Ende das Ergebnis heraus, das man möchte. Viel Zeit geht verloren, wenn ein Projekt öfter zwischen Kunde und Druckerei wegen Korrekturen oder Änderungen hin- und her wandern muss. Dann steigen natürlich auch die Kosten. Am besten koordiniert man sich vorab mit der Druckerei und plant genügend Zeit ein.
  • Nehmen Sie sich Zeit für die Papierauswahl. Es lohnt sich! Aber lassen Sie sich beraten, ob Ihr Vorhaben mit der gewünschten Papierart auch gut durchführbar ist.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Grafiker. Hören Sie auf Ihren Grafiker. ;-) Er ist ja dafür da, Ihre Vision umzusetzen und kann das Beste herausholen.

Um viele der hier behandelten Themen kann sich auch die Eventagentur Ihres Vertrauens kümmern. Wir hoffen aber auch mit diesen Tipps einen kleinen Beitrag zum Gelingen Ihrer Veranstaltung zu leisten – wenn man sich diese Sachen einmal vor Augen geführt hat, ist das Anlassen auch für den Veranstalter wieder ein Stück entspannter. Und so soll es ja sein. :-)

In diesem Sinne wünschen wir Gutes Gelingen!
Ihr eve&cate Team

Post to Twitter Post to Facebook


1 Kommentar »

  1. Pingback von Wie organisiere ich eine Hochzeit? — 19. Januar 2011 um 12:06

    [...] Drucksachen (Einladung, Tisch- und Menükarten, Danksagungen – zu Drucksachen siehe auch hier!), [...]

Kommentar-Feed RSS feed der Kommentare zu diesem Eintrag. | TrackBack URL

Kommentieren